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Das BDSG in der aktuellen Fassung und auch das BDSG in der neuen Fassung verpflichten Unternehmen, in denen regelmäßig mehr als 9 Personen mit der Bearbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, einen Datenschutzbeauftragten (DSB) zu bestellen. 

Das BDSG spricht ausdrücklich von Personen und nicht von Mitarbeitern. Damit müssen auch Mitarbeiter von Dienstleistern (z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung) einbezogen werden.

Die ab Mai 2018 anzuwendende EU-DSGVO fordert zusätzlich von allen Unternehmen, die besondere Kategorien von Daten gemäß Art. 9 (z.B. Gesundheitsdaten) verarbeiten, unabhängig von der Anzahl der mit der Verarbeitung beschäftigten Personen, die Bestellung eines DSB.

Die Funktion des DSB kann sowohl von eigenen Mitarbeitern als auch von externen Experten übernommen werden.

Auch wenn Sie nicht verpflichtet sind, einen DSB zu bestellen, sind Sie als Inhaber/Geschäftsführer trotzdem verpflichtet, den gesetzlich geforderten Datenschutz zu gewährleisten.

Ein externer Dienstleister, der die Funktion des DSB übernimmt, hilft Ihnen dabei.